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Geschwister-Scholl-Grundschule
Kaiserslautern Schwerpunkt- und Ganztagsschule |
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SchwerpunktschuleSeit dem Schuljahr 2001/2002 ist die Grundschule Geschwister-Scholl-Schule eine Schwerpunktschule, d.h neben den Regelschüler/-innen besuchen z. Zt. 37 beeinträchtigte Kinder in 12 Klassen unsere Grundschule und werden dabei integrativ beschult. Zentrales pädagogisches Ziel des gemeinsamen Lernens ist die Entwicklung eines positiven Sozialverhaltens, d.h. eines Verhaltens, das die Unterschiedlichkeit der Schüler und das "Anders-Sein" als etwas Positives und Anregendes und nicht als etwas Fremdartiges und Negatives begreift; "Anders-sein" ist normal. Ein weiteres gleichrangiges Ziel ist die personale Entfaltung jedes Individuums durch individuelle Lernhilfen und differenzierende Fördermaßnahmen. Konzept der Schwerpunktschule (SPS) Das Unterrichten beeinträchtigter Kinder in der SPS ist nur eine konsequente Auslegung der Schulordnung bzw. der Leitlinien. Nach der Schulordnung für Grundschulen hat jedes Kind grundsätzlich Anspruch auf eine angemessene individuelle Förderung, d.h. jede Schule ist verpflichtet die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernfähigkeiten zu berücksichtigen. Bei der Gestaltung des Unterrichts versuchen wir neben dem regulären pädagogischen Auftrag der Grundschule auf die besonderen Belange und Bedürfnisse der beeinträchtigten Kinder einzugehen. Jedes Kind ist dabei vollwertiges Mitglied der Schulgemeinschaft, unabhängig von seinen Lernvoraussetzungen, seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Durch die Erweiterung der Heterogenität erfolgt - streng genommen - nur eine quantitative und qualitative Erweiterung der individuellen Lernhilfen und Fördermaßnahmen. Oberstes Prinzip bleibt ein insgesamt fördernder und differenzierender Unterricht für alle Kinder. Grundlage der Arbeit mit den Integrationskindern sind neben den Lehrplänen der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen bzw. ganzheitliche Entwicklung die neuen Rahmenpläne für die Grundschulen. Für die Arbeit in der Schwerpunktschule heißt dies konkret, dass Unterricht im Stufenteam gemeinsam geplant, durchgeführt und reflektiert werden muss, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. Förderndes und individualisiertes Lernen ist nur mit neueren Unterrichtsformen wie Wochenplanarbeit, Projektorientiertes Arbeiten, Stationenlernen, Lerntheken möglich. Den Kindern werden nach pädagogischen Bedürfnissen und Erfordernissen im
Förderplan der Schwerpunktschule (SPS) |